Mit den Tags ‘Wochenende’ versehene Einträge
In letzter Zeit gab es ja eher Beiträge „aus der Dose“. Nun also mal wieder was Aktuelles: Samstag war Strandtag. Nach einem erfrischenden Haarschnitt habe ich mich am Nachmittag mit der kompletten Fotoausrüstung zum Hausstrand, dem „Maroubra Beach“ begeben. Der ist mindestens so schön wie DER Strand Sydneys schlechthin, der Bondi Beach. Im Gegensatz zu Bondi sammeln sich hier aber weniger die Schönen, Reichen und Sydneytouristen. Am südlichen Ende gibt es zudem einige Felsen, auf denen man prima herumklettern kann und die offensichtlich gut zum Fangen von Fischen und Krebsen geeignet sind. Die erhofften Traumfotos habe ich trotz langen Wartens auf das richtige Licht aber leider doch nicht bekommen, denn irgenwann wurde es einfach ein wenig kühl und mein Magen meldete auch schon Leerstand. Nichts desto trotz ein gelungener Tag.
Sonntag war Motoshow in Sydney. Nicht vergleichbar mit der IAA in Frankfurt oder dem Autosalon in Paris, geht es hier recht beschaulich zu. Die Australier hegen eine merkwürdige Vorliebe für ca. 5 m lange Pickups mit der Front einer normalen Limousine und einer Ladefläche für eine halbe Schafherde, gerne in grellen Grün- oder Blautönen gehalten. Allerdings drängt sich die Frage nach dem Nutzwert in einer Metropole wie Syndey auf, zumal die Dinger alle mit einem V8 bestückt sind und so tief liegen, dass sie, wenn man sie auf dem Lande nutzen würde, schon vor einem Feldweg Halt machen müssten. Bilder kann ich an dieser Stelle keine liefern. Die Kamera war zwar dabei, aber ohne Speicherkarte.
Am Abend hat Graeme dann Tom und mich noch in eine weitere australische Absonderlichkeit eingeführt: Cricket. Ein merkwürdiges Spiel, das Baseball noch am nächsten kommt, und bei dem in erster Linie nur jeweils zwei Leute eines Teams das Spiel bestreiten. Solange man aber nur den Ball wirft, oder genauer gesagt schleudert, oder aber selbigen mit dem Schläger wegdrischt, macht es sogar Spaß. Ich hoffe nur, dass sich die Muskeln bis zum nächsten Wochenende wieder normal anfühlen – dann gibt es ein Match mit und gegen Australier…
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Mit Tag(s) versehen: Cricket, Maroubra Beach, Motorshow, Wochenende
Da hat es mich doch erwischt: Erkältung mit extremer Schniefnase! Am Donnerstag ging es los und gefährdete die Wochenendplanung. Doch durch den beherzten Einsatz diverser Papiertaschentücher und mit der Unterstützung von Nasenspray ließ sich die Belastung auf ein erträgliches Maß reduzieren. Das Wichtigste dabei: Meine Geschmacksnerven versagten ihren Dienst nicht, so dass ich am Samstag beruhigt zum chinesischen Brunch aufbrechen konnte, dem sogenannten „Yum Cha“.
Mit Helen und Anthony traf ich mich also im dritten Stock des Haymarket, einer Shoppingmall in Chinatown, um an einem von geschätzten 100 Tischen in einem großen Saal Platz zu nehmen. Wieder durfte ich eine neue Art des Essen Bestellens kennen lernen: Statt wie gewohnt am Tisch die Bestellung aufzugeben oder sich an einem Buffet zu bedienen, wird hier das Essen auf Wagen durch die Tischreihen gefahren und an den Tischen angeboten, entweder kurz zuvor in der Küche oder direkt auf dem Wagen zubereitet. Die Auswahl der Speisen habe ich dabei vertrauensvoll Helen und Anthony überlassen, ich weiß z.T. heute noch nicht so genau, was alles auf dem Tisch war, aber geschmeckt hat’s trotzdem. Bei einem Gericht haben wir aber dann doch beschlossen, es besser nicht zu bestellen, Experimentierfreude hin oder her…!
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Nach dem üblen Wetter am Frei- und Samstag hatte Petrus doch noch ein Einsehen und bescherte für den Sonntag bestes Frühlingswetter. Genau richtig für den Coastal Walk, ein Spaziergang entlang der Küste vom Coogee Beach zum Bondi Beach, einem der größten und bekanntesten Strände Sydneys. Hier versammelt sich zur Sommerzeit in etwa die halbe Stadt und Surfer zeigen sich und anderen, was sie drauf haben.
Wie auf einem kleinen Best of der Fotos dieses Tages zu erkennen, bietet der Coastal Walk eine traumhafte Kulisse mit spektakulären Ausblicken auf die Küste Sydneys und die an diesem Tag raue See. Nach jeder Biegung gibt es eine neue Bucht zu entdecken, und am Ende er Tour liegt landet man in Bondi Beach. An diesem Tag war er sehr rar besiedelt, in der Hochsaison tummeln sich hier gut und gerne 30.000 Menschen. Obwohl nicht der Spaziergang nicht sonderlich anstrengend war, schmeckte das Bier im ICEBERGS dennoch ausgesprochen gut, vor allem wenn man den Blick auf den Strand berücksichtigt.
Mit dem Bus ging es weiter zum South Head, dem südlichen Teil der natürlichen Hafeneinfahrt. Auch auf die Gefahr hin, dass es mittlerweile etwas eintönig oder kitschig scheint: Nochmal die Skyline, nochmal Sonnenuntergang. Es ist einfach schön…
Kurzer Verpflegungstipp zwischendurch: Gerade die Liebhaber kalter Süßspeisen kommen bei den Eissorten „Death by Chocolate“ der Kette Gelatissimo voll auf ihre Kosten. Der Name sollte aber vielleicht doch nicht allzu wörtlich genommen werden!
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