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Palm Beach & Barrenjoey Head

Mo, 8. September 2008 · Kommentar schreiben

Jami, ich möchte mich im Voraus entschuldigen, falls der folgende Bericht für verstärktes Heimweh sorgt. Aber Deine Beschreibungen von Palm Beach haben wirklich Lust auf einen Ausflug gemacht. Also bin ich bei wieder schönem Wetter zu einer zweistündigen Busfahrt aufgebrochen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt! Palm Cove mit Barrenjoey Head stellt den nördlichsten Punkt dessen dar, was man noch zu Sydney zählt. Head ist in diesem Fall jedenfalls eine sehr passende Beschreibung!

Nach der langen Busfahrt plagte mich der Hunger! Kurzum wurde im Restaurants direkt am Strand ein Tisch besetzt und die Karte geordert. Dieses Gasthaus stellte sich bald als das wesentlich edlere der zwei ansässigen Restaurants heraus. Der Gorgonzalasalat war auch wirklich hervorragend, nur – dem gehobenen Stile des Etablissements angepasst – etwas klein. So musste der Rest des Hungers mit einem Glas Flüssigbrot und zwei Double-Chocolate-Cookies getilgt werden. Überhaupt scheint Palm Beach eher das Auflugsziel der besser gestellten Sydneysider zu sein, wenigstens wenn man das anhand der Autos beurteilen möchte.

Frisch gestärkt wurde den Füßen in Form eines Spaziergangs im Pazifiksand ein Wellnessprogramm gegönnt, bevor der abenteuerliche Anstieg zum Leuchtturm auf Barrenjoey Head in Angriff genommen wurde. Wegen Renovierungsarbeiten war der eigentliche Weg geschlossen und der Aufstieg nur über den mysteriösen Smugglers Track möglich. Die Steinstufen waren dank des Regens vom Vortag noch reichlich matschig und glitschig und der Weg daher nicht nur des Namens wegen etwas abenteuerlich. Aber die Ausblicke waren toll und die Mühen wurden belohnt vom An- und Ausblick des Leuchtturms. Jami, ich kann Dein Heimweh wirklich nachvollziehen…!

Als ich dann später am Abend doch etwas ausgehungert zu Hause ankam, waren Nicki und Graeme bereits kulinarisch aktiv. Thomas und seine Freundin waren auch gerade wieder zurück aus ihrem Urlaub in Cairns und Brisbane, so dass wir alle zusammen das Millersche Chickencurry genießen durften. Die Erzählungen von Cairns und Brisbane machen schon eine Menge Vorfreude auf unseren Urlaub. Lang ist es ja auch nicht mehr hin…!

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Housewarming party

So, 31. August 2008 · Kommentar schreiben

Mittlerweile ist eine Heizung in Form eines mächtigen Gasheizers vorhanden und liefert zusammen mit dem einsetzden Frühlingswetter manchmal einen kleinen Vorgeschmack auf den geplanten subtropischen Urlaub. Anders als der Name es vielleicht vermuten lässt, handelt es sich bei einer „housewarming party“ aber nicht um die feierliche Installation einer Zentralheizung, sondern vielmehr um eine Einweihungsfeier nach einem Umzug. So hieß es am Sonntag volles Haus in der Wade Street, und Nachbarn und Freunde wurden mit reichlich Grillgut vom – für australische Verhältnisse – „mittelgroßen“ Gasgrill versorgt. Graeme hatte sichtlich Freude, nicht nur sein Haus, sondern auch seinen neuen Grill standesgemäß einzuweihen!

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Blue Mountains: Three Sisters and Jenola Caves

Mi, 20. August 2008 · Kommentar schreiben

Für den Sonntag haben mich Graeme und Nicki freundlicherweisen mit auf eine Tour in die Blue Mountains. Unser vierter Mitbewohner Thomas konnte leider nicht mit, er musste für einen Test lernen. Früh morgens um halb acht bei strahlend blauem Himmel ging es los mit dem Ziel Jenolan Caves, ca. zweieinhalb Stunden von Sydney entfernt. Auf dem Weg dorthin liegt der Echo Point, ein Aussichtspunkt mit Blick auf die berühmten „Three Sisters“. Vom Auto aus täuschte das gute Wetter ein wenig: Auf 1000 m waren es um 9 Uhr morgens etwa 4 °C! Dafür war der Ausblick grandios! Bei ungetrübter Sicht erschloss sich das gesamte Panorama der Blue Mountains. Ein wenig Ortkunde: Der Name ‘Blue’ Mountains kommt vom Öl der Eukalyptusbäume, das in der Sonne verdampft und einen bläulichen Dunstschleier bildet.

Die Weiterfahrt zu den Jenola Caves führte durch malerische Wälder, Hügel und Täler – ein kleiner Eindruck von einem fantastischen Land! Nach kilometerlangen Serpentinensträßchen in bester Hochalpenmanier kamen wir an den größten Höhlen des Kontinents an. Auf zwei geführten Touren wurde ein wenig zur Geschichte der Höhlen erzählt und ein Eindruck davon vermittelt, was die Natur im Laufe von Jahrtausenden zu schaffen imstande ist!

Der Rückweg führte uns wieder zum Echo Point, diesmal am Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang. Es ist erstaunlich, was ein anderes Licht ausmacht – seht selbst!

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