Nach dem üblen Wetter am Frei- und Samstag hatte Petrus doch noch ein Einsehen und bescherte für den Sonntag bestes Frühlingswetter. Genau richtig für den Coastal Walk, ein Spaziergang entlang der Küste vom Coogee Beach zum Bondi Beach, einem der größten und bekanntesten Strände Sydneys. Hier versammelt sich zur Sommerzeit in etwa die halbe Stadt und Surfer zeigen sich und anderen, was sie drauf haben.
Wie auf einem kleinen Best of der Fotos dieses Tages zu erkennen, bietet der Coastal Walk eine traumhafte Kulisse mit spektakulären Ausblicken auf die Küste Sydneys und die an diesem Tag raue See. Nach jeder Biegung gibt es eine neue Bucht zu entdecken, und am Ende er Tour liegt landet man in Bondi Beach. An diesem Tag war er sehr rar besiedelt, in der Hochsaison tummeln sich hier gut und gerne 30.000 Menschen. Obwohl nicht der Spaziergang nicht sonderlich anstrengend war, schmeckte das Bier im ICEBERGS dennoch ausgesprochen gut, vor allem wenn man den Blick auf den Strand berücksichtigt.
Mit dem Bus ging es weiter zum South Head, dem südlichen Teil der natürlichen Hafeneinfahrt. Auch auf die Gefahr hin, dass es mittlerweile etwas eintönig oder kitschig scheint: Nochmal die Skyline, nochmal Sonnenuntergang. Es ist einfach schön…
Kurzer Verpflegungstipp zwischendurch: Gerade die Liebhaber kalter Süßspeisen kommen bei den Eissorten „Death by Chocolate“ der Kette Gelatissimo voll auf ihre Kosten. Der Name sollte aber vielleicht doch nicht allzu wörtlich genommen werden!
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Das Wochenende liegt zwar schon etwas zurück, aber wegen hoher Freizeitaktivität bin ich leider bislang nicht dazu gekommen, die zahlreichen Bilder zu sichten und die besten auszusuchen, um sie hier zu präsentieren.
Aber alles der Reihe nach: Der Samstag wurde kulinarisch-cineastisch verbracht. Am Vormittag habe ich mich mit meinem Tischnachbarn aus der Uni, einem malaysischen Matheprofessor aus Schottland in der Stadt getroffen. Er ist übrigens ein sehr plakatives Beispiel dafür, wie international es hier zugeht. Nationalitäten verlaufen ineinander – die Begriffe „Schmelztiegel“ oder „Salatschüssel“ sind durchaus zutreffend für ein Land, was so stark durch Immiration geprägt ist.
Sydney ist zwar sehr groß, im Zentrum lassen sich aber die meisten Dinge noch recht bequem zu Fuß erreichen. So auch das erste Ziel des Tages, der Fish Market in Pyrmont. Hier brauchte es nicht lange, um sich von wirklich frischem Fisch und Meeresgetier den Appetit anregen zu lassen. Also nichts wie zugeschlagen und eine Zweipersonenplatte bestellt, die wohl auch für vier gereicht hätte. Nicht gerade leichte Kost, dafür aber ausgesprochen schmackhaft! Im Anschluss gab sich die Gelegenheit zur Verdauung vor der „größten Leinwand der Welt“. Nach zweieinhalb Stunden beeindruckenden Batman-Spektakels war das Mittagessen weitestgehend verarbeitet. Da kam der Sonnenuntergang gerade recht, um die Sinne ein wenig zu beruhigen. Ein Tag voller Gaumen- und Augenschmaus!
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