Während auf der Nordhalbkugel Sommer herrscht, wähnt sich die südliche Hemisphäre im Winter. Nun ist der Winter hier weniger von Glatteis und Schneestürmen geprägt. Deutlich wird das daran, dass am vergangenen Freitag in Sydney der kälteste Tag seit zwei Jahren registriert wurde – mit einer Tageshöchsttemperatur von 11,7 °C. Ich sag mal so: Es könnte schlimmer sein. Was aber nicht darüber hinweg täuschen kann, dass es hier fast nirgendwo eine besondere Isolation gibt, geschweige denn so etwas wie Heizungen. Entsprechend ist der Unterschied zwischen drinnen und draußen oft eher marginal.
Graeme und Nicki haben mir freundlicherweise ihren einzigen elektrischen Heizkörper überlassen. Und an der Uni wurde heute endlich die Klimaanlage angestellt. Und siehe da: die kann heizen! Folglich habe ich mich gerade meiner zwei Jacken entledigt und stelle zufrieden fest, dass das Gefühl in die Finger zurückkehrt!
