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East Coast Australia – Billabong Sanctuary

Fr, 10. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

Ein wenig südlich von Townsville liegt das Billabong Sanctuary, ein Tierpark, der vor allem die einheimischen Tiere beherbergt. Da uns bis auf die Känguruhs bei Palm Cove noch nicht so viele vierbeinige Tiere untergekommen waren, nutzten wir hier die Gelegenheit zu einer näheren Betrachtung der australischen Fauna. Wie scheinbar in vielen Sanctuaries üblich, gab es auch hier den Tag über diverse Vorführungen, bei denen man mit den Tieren in näheren Kontakt treten und so einiges Interessante von den Rangern erfahren konnte. Das Koalastreicheln war natürlich Pflicht! Und wie man sieht, macht hier nicht nur der Koala einen zufriedenen Eindruck! Auch ein Cassowary (oder Kasuar auf deutsch) durften nun endlich in voller Größe bestaunen. Offenbar sind diese Vögel in freier Wildbah nicht ganz so neugierig… Und die überall frei umherlaufenden Känguruhs waren derart zahm und freundlich, dass sie sich beim Fressen an der Hand mit dem Futter festgehalten haben!

Sehr beeindruckend und lehrreich war auch die Krokodilfütterung. Die Ranger haben noch einiges zu diesen imposanten Tieren erzählt, was wir vorher noch nicht wussten. So sind die von Krokodilen getöteten Menschen entweder unglaublich unglücklich oder aber einfach dumm. Wenn man ein wenig Bescheid weiß und ein paar Regeln beachtet, ist es nicht ganz so bedrohlich, wie man meinen könnte. Es sterben in Australien übrigens weit mehr Menschen durch Pferde als durch Krokodile. Dabei gibt es mehr Schilder, die vor Krokodilen warnen – ungefähr an jedem Creek (Wasserstelle)…

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Sydney – erste Eindrücke

So, 20. Juli 2008 · Kommentar schreiben

Nach einer kleinen Augenpflege ging es nun ins Getümmel. Raus aus der Tür, rein in den Bus und in die Stadt – und gleich mal die falsche Haltestelle genommen! Statt am Circular Quai, also der Station zwischen Oper und Harbor Bridge, stieg ich schon an der Central Station aus. Machte aber nichts, so bot sich die Gelegenheit, Sydney ein Stück weiter per pedes zu erkunden. Mein Weg führte mich durch den Hyde Park und den Könglichen Botanischen Garten in Richtung Opernhaus. Da stand ich nun, die Oper zur einen Seite, die Harbor Bridge zur anderen und dazwischen die Bucht von Sydney, in der unenetwegt Fähren und andere Schiffe ein- und ausfahren und alles gekrönt von einem wolkenlosen Himmel kurz vor Sonnenuntergang. Man kann wirklich Stunden dort zubringen, ohne dass es langweilig wird. Aber auch der Blick von der anderen Seite der Bucht auf das Opernhaus schien mir reizvoll. Über die Promenande und durch das neue, alte Viertel „The Rocks“, das früher das erste Siedlungsgebiet europäischer Einwanderer und Gefangener war und heute Sydneys touristisches Amüsierviertel mit sehr einladenden gastronomischen Leckerbissen darstellt. In den kleinen Gässchen im modern aufgehübschten Kolonialstil lässt sich eine Menge Zeit mit dem Entdecken der einen oder anderen versteckten Sehenswürdigkeit entdecken. Wie zum Beispiel das „The Australian Heritage Hotel“, das seit nunmehr 200 Jahren ununterbrochen betrieben wird – eine stolze Zeit für eine vergleichsweise junge Stadt. Hier sollte ich nun mein erstes original australisches Abendessen einnehmen. Um den bevorstehen Kulturschock etwas abzumildern, beschloss ich, es mit einer australischen Pizzavariante zu probieren: Pizza Kangaroo. Ja, richtig: Pizza mit Känguruh! Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht und bin nun gerne bereit, einen weiteren Schritt in die australische Küche zu wagen. Frisch gestärkt ging es unter der Harbor Bridge hindurch zurück Richtung Circular Quai, mittlerweile bei Dunkelheit. Beim Anblick der beleuchteten Szenerie muss man sich ernsthaft ein wenig daran erinnern, dass man wirklich in Sydney und nicht in einem überdimensionalen Reiseführer ist. Aber auf den Fotos kann man vielleicht selbst einen – wenn auch kleinen – Eindruck gewinnen!

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