Das Wochenende liegt zwar schon etwas zurück, aber wegen hoher Freizeitaktivität bin ich leider bislang nicht dazu gekommen, die zahlreichen Bilder zu sichten und die besten auszusuchen, um sie hier zu präsentieren.
Aber alles der Reihe nach: Der Samstag wurde kulinarisch-cineastisch verbracht. Am Vormittag habe ich mich mit meinem Tischnachbarn aus der Uni, einem malaysischen Matheprofessor aus Schottland in der Stadt getroffen. Er ist übrigens ein sehr plakatives Beispiel dafür, wie international es hier zugeht. Nationalitäten verlaufen ineinander – die Begriffe „Schmelztiegel“ oder „Salatschüssel“ sind durchaus zutreffend für ein Land, was so stark durch Immiration geprägt ist.
Sydney ist zwar sehr groß, im Zentrum lassen sich aber die meisten Dinge noch recht bequem zu Fuß erreichen. So auch das erste Ziel des Tages, der Fish Market in Pyrmont. Hier brauchte es nicht lange, um sich von wirklich frischem Fisch und Meeresgetier den Appetit anregen zu lassen. Also nichts wie zugeschlagen und eine Zweipersonenplatte bestellt, die wohl auch für vier gereicht hätte. Nicht gerade leichte Kost, dafür aber ausgesprochen schmackhaft! Im Anschluss gab sich die Gelegenheit zur Verdauung vor der „größten Leinwand der Welt“. Nach zweieinhalb Stunden beeindruckenden Batman-Spektakels war das Mittagessen weitestgehend verarbeitet. Da kam der Sonnenuntergang gerade recht, um die Sinne ein wenig zu beruhigen. Ein Tag voller Gaumen- und Augenschmaus!
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Mal wieder Ausflugszeit! Gott sei Dank schien das Wetter das auch zu wissen, denn es verwöhnte mit wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen von etwa 20°C.
Wieder führte mich mein Weg in Sydneys Innerstes, und zwar im Sinne des Wortes: Auf dem Programm stand das City Centre mit Abstechern in die z.T. historischen Einkaufszentren. Besonders zu erwähnen ist hier das Queen Victoria Building oder kurz QVB, das noch ganz im Stile der Jahrhundertwende erhalten und betrieben wird. Bei herrlichem Wetter zeigte sich das ehemalige Hafenviertel Darling Harbour von seiner besten Seite. Die obligatorische Portion Fish&Chips mit Ausblick auf den mit Yachten gefüllten Hafen konnte ich mir da einfach nicht verkneifen…
Eigentlich war mein Plan, den Sonnenuntergang über der Stadt vom Sydney Tower zu bewundern. In der Schlange vor dem Aufzug habe ich dann zusammen mit einem netten Österreicher feststellen müssen, dass wir 1,5 Stunden warten müssen, um hochzufahren. Wenn man mal ober war, konnte man aber nach frühestens 1,5 Stunden erst wieder runter. Da wäre der Sonnenuntergang schon lange vorbei gewesen, bevor man oben ankommt. Also wurde dieses Unterfangen verworfen und die Gelegeheit genutzt, noch ein paar Impressionen aus dem Hyde Park zu sammeln, der offensichtlich ein beliebtes Motiv für Hochzeitsfotos ist – nicht ganz zu unrecht…
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