Von Palm Cove aus nutzten wir die Gelegenheit zu einem Besuch im Regenwald. Früh morgens ging’s los, wir wurden von einem netten Busfahrer abgeholt, der extra einen Zwischenstopp einlegte, um einige wilde Känguruhs und Wallabies anzuschauen, die in aller Seelenruhe auf einer Wiese neben der Straße grasten und es sich offensichtlich gut gehen ließen.
Mit einem alten Zug ging es über eine historische Bahnstrecke, die fleißige Menschen vor 150 Jahren unter widrigsten Umständen in den Berg gebaut haben, zum Regenwaldörtchen Kuranda. Auf einem Zwischenstopp durften in etwa eine Millionen Digitalfotos von einem Wasserfall gemacht worden sein – und da sind meine noch nicht dabei. Der sah zu der Zeit schon nicht so schlecht aus, viel beeindruckender wird er aber wohl in der Regenzeit von Dezember bis März sein, wenn sich echte Wassermassen sich der Schwerkraft hingeben.
Kuranda bietet ausgiebige Möglichkeiten, seinen Souvenirvorrat zu erweitern, oder aber den Regenwald auf eigene Faust zu erkunden. So hielten wir uns nicht lange mit Shopping auf, sondern begaben uns auf einen nett angelegten Rundwanderweg mitten durch den Regenwald. Wie dicht und grün es dort ist, kann man auf keinem Bild festhalten. Und überall kreucht und fleucht es. Wir nehmen aber an, dass wir von wesentlich mehr Augen beobachet worden sind als wir Augen gesehen haben…! Der Rückweg ins Tal fand schlussendlich mit einer 7,5 km langen Seilbahn quer über den Regenwald statt. Schon beeindruckend, wie dicht, hoch und grün es dort ist…!




















