Ein wenig südlich von Townsville liegt das Billabong Sanctuary, ein Tierpark, der vor allem die einheimischen Tiere beherbergt. Da uns bis auf die Känguruhs bei Palm Cove noch nicht so viele vierbeinige Tiere untergekommen waren, nutzten wir hier die Gelegenheit zu einer näheren Betrachtung der australischen Fauna. Wie scheinbar in vielen Sanctuaries üblich, gab es auch hier den Tag über diverse Vorführungen, bei denen man mit den Tieren in näheren Kontakt treten und so einiges Interessante von den Rangern erfahren konnte. Das Koalastreicheln war natürlich Pflicht! Und wie man sieht, macht hier nicht nur der Koala einen zufriedenen Eindruck! Auch ein Cassowary (oder Kasuar auf deutsch) durften nun endlich in voller Größe bestaunen. Offenbar sind diese Vögel in freier Wildbah nicht ganz so neugierig… Und die überall frei umherlaufenden Känguruhs waren derart zahm und freundlich, dass sie sich beim Fressen an der Hand mit dem Futter festgehalten haben!
Sehr beeindruckend und lehrreich war auch die Krokodilfütterung. Die Ranger haben noch einiges zu diesen imposanten Tieren erzählt, was wir vorher noch nicht wussten. So sind die von Krokodilen getöteten Menschen entweder unglaublich unglücklich oder aber einfach dumm. Wenn man ein wenig Bescheid weiß und ein paar Regeln beachtet, ist es nicht ganz so bedrohlich, wie man meinen könnte. Es sterben in Australien übrigens weit mehr Menschen durch Pferde als durch Krokodile. Dabei gibt es mehr Schilder, die vor Krokodilen warnen – ungefähr an jedem Creek (Wasserstelle)…











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